Hörbox, neue Hörquellen und eine menschlichere Duplikatprüfung
In den letzten Tagen hat sich im Hörbucharchiv einiges getan.
Mit der neuen Hörbox gibt es jetzt eine zusätzliche Möglichkeit, passende Hörbücher aus dem Archiv zu entdecken. Statt durch lange Listen zu gehen, kann man sich gezielt nach Stimmung, Genre und weiteren Kriterien zu Titeln führen lassen, die direkt auf Spotify verfügbar sind. Die Hörbox greift dabei vollständig auf die bereits vorhandenen Archivdaten zurück und benötigt keine eigene Inhaltsverwaltung.
Auch bei den Hörquellen wurde aufgeräumt. Neben Audible und Spotify unterstützt das Archiv jetzt YouTube als eigenen Anbieter. Hintergrund war ganz praktisch: Immer mehr eingereichte Hörbücher waren dort verfügbar. Bestehende YouTube-Verweise wurden aus „Weitere Anbieter“ herausgelöst, sodass die Anbieterstruktur nun klar zwischen Audible, Spotify, YouTube und weiteren Bezugsquellen unterscheidet.
Gleichzeitig wurde die Duplikatprüfung überarbeitet. Bisher konnte eine neue Einreichung bereits automatisch abgewiesen werden, wenn Titel und Autor mit einem vorhandenen Hörbuch übereinstimmten. Das war zu streng – schließlich können vom selben Werk unterschiedliche Hörbuchausgaben mit anderem Sprecher oder Erscheinungsjahr existieren.
Künftig werden solche Einreichungen nicht mehr automatisch blockiert. Stattdessen weist die interne Prüfung auf mögliche vorhandene Einträge hin und zeigt wichtige Vergleichsdaten wie Sprecher, Erscheinungsjahr, Reihe und Verlag an.
Die Technik findet mögliche Doppelgänger – die endgültige Entscheidung bleibt beim Menschen.
So wächst das Archiv weiter, ohne unnötig komplizierter zu werden: mehr Möglichkeiten zum Entdecken, sauberere Anbieterstrukturen und weiterhin eine persönliche Prüfung dort, wo Automatik an ihre Grenzen kommt.